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"Mein Kompliment an beide Vereine"
mf Geeste.
Mit dem symbolischen Spatenstich für das Gemeinschaftsgebäude im künftigen Ferien- und Freizeitzentrum Emspark Auenwald am Speicherbecken Geeste wurde gestern die nächste Bauphase des 16-Millionen-Euro-Projekts eingeleitet. Im Gebäude wird das von der Tauchgemeinschaft Biene und dem Tauchclub Hydra gemeinschaftlich betriebene Schul- und Fortbildungszentrum untergebracht.

 

Gemeinsam schaufelten Christoph Wallmann, Roland Hollmann (beide Tauchclub Hydra), Jürgen Schonhoff (Tauchgemeinschaft Biene), Heiner Pott, Josef Wulf, Hermann Bröring, Günter Kaltwasser (Sparkassenstiftung) und Hans Hanenkamp (Gemeinde Geeste).
Foto: M.Fickers

"Mein Kompliment an beide Vereine", sagte Landrat Hermann Bröring. Ein Tauchsportzentrum am Speicherbecken passe hervorragend in das seit Anfang der 80er Jahre verfolgte Konzept, neben dem Kühlwasserspeicher für die Lingener Kraftwerke etwas für Naturschutz, Erholung und Tourismus zu leisten. Es sei erfreulich, dass Investor Josef Wulf die Idee der beiden Vereine aufgriff und das sportliche Angebot bereichert.

Der Lingener Oberbürgermeister Heiner Pott konnte der Tatsache, dass zwei Lingener Vereine auf Geester Gebiet ansässig werden, Positives abgewinnen. "Hier ist nicht nur über den Tellerrand geschaut worden, sondern über den Gartenzaun." Das Ergebnis werde für die Stadt und die Gemeinde großartig sein. Sowohl das Tauchsportangebot als auch die Jugendarbeit der beiden Clubs seien in der Region einzigartig und eine Bereicherung für den Tourismus und den Sport.

Roland Hollmann, 1. Vorsitzender des Tauchclubs Hydra, und Jürgen Schonhoff, 1. Vorsitzender der Tauchgemeinschaft Biene, dankten für die Unterstützung ihres Vorhabens durch die Stadt und den Landkreis sowie durch die Sparkassenstiftung. Von den Kosten von rund 195000 Euro übernimmt die Stadt Lingen rund 49000, der Landkreis rund 39000. Im Gebäude sollen zwei Schulungsräume, Büro, Sanitäranlagen und Räume für die Lagerung und Wartung der Ausrüstung entstehen. Ebenso wie die anderen Gebäude im Emspark solle auch das Gemeinschaftsgebäude im typischen emsländischen Stil gestaltet werden, sagte Wulf. Im Spätsommer dieses Jahres soll es bereits fertig gestellt sein.

100 Ferienhäuser und ein Campingplatzbereich sind auf dem in sechs Erschließungsabschnitte geteilten Areal vorgesehen. Für die Errichtung eines Hotels ist eine Teilfläche vorgesehen. Dabei bleibt auf dem 15 Hektar großen Gelände genug Platz, um eine Auenlandschaft mit zwei Wasserflächen entstehen zu lassen, die mit Wanderwegen erschlossen wird. Zur Biener Straße sowie nach Norden und Süden hin wird das Gelände durch einen begrünten Lärmschutzwall abgeschirmt. Die Zufahrt wird direkt gegenüber der Einfahrt zum Parkplatz am Speicherbecken angelegt.

 

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